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Frequently Asked Questions - Sport

FAQs - Sport

Derzeitiger Streckenweltrekord: 3009 km, aufgestellt von Klaus Ohlmann (GER) und Karl Rabeder (AUT) in Argentinien in einem Schempp-Hirth Nimbus 4DM (Doppelsitzer) am 21. Januar 2003 (Quelle: Wikipedia)

Das ist so eine heiss und oft diskutierte Sache.

Bei kurzen Flügen im Platzbereich geht Mann oder Frau landen. Das ist die einfachtse Variante wink.

Bei längeren Flügen hat da jeder Mann hat so sein eigenes Rezept welches mehr oder weniger gut funktioniert. Und das ist auch mehr oder weniger gut auf andere Übertragbar. Die häufigste Methode sind Beutel.

Für die Ladys gibt es spezielle Einrichtungen, genannt Bordtoilette.

Der Fallschirm ist für den Fall der Fälle. Da er irgendwann in grauer Vorezeit des Segelfliegens gesetzlich vorgeschrieben wurde sind heute die Cockpits aller Segelflugzeuge so geformt dass man einen Rettungsfallschirm anhaben muss um bequem zu sitzen.

Ein Segelflugzeug braucht sehr wenig Platz zum landen: eine einigermassen ebene Wiese mit 300 meter Länge und ein hindernissfreier Anflug - das reicht.

Die Segelflugvereine im Schwarzwlad haben sich zusammen getan und einen Aussenlandekatalog erstellt. Wiesen, die sich in dieser bergigen Gegend zum landen eignen sind aufgelistet.

Dieser Aussenlandekatalog ist in der Sektion Dokumente / Sicherheit auffindbar.

Ja, es werden mehrere Gruppen unterschieden:

  1. Segelflugzeuge mit Heimkehrhilfe. Wenn der Pilot keine Thermik mehr findet kann er den Motor ausklappen und hat so die Möglichkeit nach Hause zu fliegen.  Ist der Motor eingefahren kann so ein Segelfugzeug nicht von einem ohne Motor unterschieden werden.
  2. Segelflugzeuge mit eigenstarfähigem Motor. Diese Segelflugzeuge sind auch echte Segelflugzeuge. Der Motor ist jedoch so stark dass er das Segelfugzeug starten kann. Ist der Motor eingefahren kann so ein Segelfugzeug nicht von einem ohne Motor unterschieden werden.
  3. Motorsegler. Dies sind kleine Motorflugzeuge mit den fliegerischen Eigenschaften nahe an einem Segelflugzeug. Mann kann also auch mit stehendem Motor noch sinnvoll fliegen und kann auch Thermik finden und in dieser steigen. Meistens werden diese Motorsegler jedoch wie ein Motorflugzeug betrieben, also schnell von hier nach dort fliegen oder einen gezielten Rundflug erleben. 
  4. Die ursprünglichste und häufigste Gruppe sind jedoch die Segelflugezuge ohne Motor. Sie brauchen eine Seilwinde oder ein Motorflugzeug welches ihnen beim Start hilft.

In Deutschland dürfen Segelflugzeuge normalerweise nur bis 3000 mNN (meter über normal Null sprich über dem Meer) hoch fliegen. In wenigen ausgesuchten Regionen in Deutschland, sogenannten Wellenflugzonen, darf mit einer speziellen Freigabe auch höher gestiegen werden.

Normalerweise fliegen die Segelflieger jedoch höchsten bis knapp unter die Wolkenuntergrenze, die sogenannte Basis. Diese ist in unserer Region in der Regel zwischen 1800 mNN und 2500 mNN hoch.

Und wenn in den Alpen höher geflogen wird (da darf man dann...) muss Sauersoff mitgeführt und der Atemluft beigemischt werden.

Der Höhenweltrekord: 15'447 m, aufgestellt von Steve Fossett (USA) und Einar Enevoldson in einem Eigenbau Namens „Perlan“, basierend auf einem DG-500 (Doppelsitzer) am 30. August 2006 (Quelle: Wikipedia)

Je nach Typ ist die maximal zulässige Geschwindigkeit VNE zwischen 250 km/h und 300 km/h.

Reisegeschwindigkeiten im Segelflug sind zwischen 50 und 100 km/h normal. Will man schneller vorwärs kommen muss das Wetter schon besonders gut sein. Denn: in die Geschwindigkeit geht ja auch die Zeit ein in der man in einer Thermik wieder höhe "tankt" um dann weiter fliegen zu können.

Eine aussergewöhnliche Leistung ist die Geschwindigkeit über ein 1000-km-Dreieck: 169,72 km/h, Helmut H. Fischer (GER) in Südafrika in einem Schempp-Hirth Ventus am 5. Januar 1995 (Quelle: Wikipedia).